1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge über IT-Dienstleistungen zwischen Ryan Archer (im Folgenden „Dienstleister“) und seinen Kunden.
1.2 Abweichende oder entgegenstehende Bedingungen des Kunden werden nicht anerkannt, es sei denn, der Dienstleister stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.
1.3 Diese AGB gelten sowohl für Verträge mit Verbrauchern (§ 13 BGB) als auch mit Unternehmern (§ 14 BGB).
1.4 Der Dienstleister ist Kleinunternehmer nach § 19 UStG. Daher wird keine Umsatzsteuer ausgewiesen.
2.1 Angebote des Dienstleisters sind freibleibend und unverbindlich.
2.2 Ein Vertrag kommt erst zustande, wenn der Kunde das Angebot schriftlich annimmt und der Dienstleister die Annahme bestätigt oder mit der Leistungserbringung beginnt.
2.3 Der Dienstleister behält sich das Recht vor, Aufträge ohne Angabe von Gründen abzulehnen.
3.1 Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem individuellen Angebot oder der Auftragsbestätigung.
3.2 Der Dienstleister erbringt die vereinbarten Leistungen nach bestem Wissen und unter Einhaltung der allgemein anerkannten technischen Standards.
3.3 Der Kunde verpflichtet sich, dem Dienstleister alle erforderlichen Informationen, Unterlagen und Zugänge rechtzeitig und vollständig zur Verfügung zu stellen.
3.4 Der Dienstleister ist berechtigt, zur Erfüllung des Auftrags Subunternehmer einzusetzen, bleibt jedoch für die Vertragserfüllung verantwortlich.
3.5 Der Dienstleister ist berechtigt, Teilleistungen zu erbringen und entsprechende Teilrechnungen zu stellen.
4.1 Die Vergütung richtet sich nach dem Angebot oder der individuellen Vereinbarung zwischen den Parteien.
4.2 Alle Preise sind Endpreise gemäß § 19 UStG (Kleinunternehmerregelung, ohne Umsatzsteuerausweis).
4.3 Rechnungen sind ohne Abzug innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsstellung zu zahlen, sofern nichts anderes vereinbart ist.
4.4 Bei Zahlungsverzug ist der Dienstleister berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (bei Verbrauchern) bzw. 9 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (bei Unternehmern) zu berechnen (§ 288 BGB).
5.1 Sofern der Kunde die Entwicklung eines Prototyps beauftragt, ist das vereinbarte Entgelt unabhängig davon zu zahlen, ob der Prototyp später eingesetzt wird.
5.2 Kündigt der Kunde den Vertrag vor Fertigstellung des Prototyps, bleibt der Anspruch des Dienstleisters auf die vereinbarte Vergütung bestehen. Eine Rückerstattung bereits gezahlter Beträge erfolgt nicht.
6.1 Der Dienstleister haftet unbeschränkt für Schäden, die auf Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit beruhen, sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
6.2 Bei leicht fahrlässigen Pflichtverletzungen haftet der Dienstleister nur für Schäden aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten („Kardinalpflichten“). Die Haftung ist in diesen Fällen auf den typischerweise vorhersehbaren Schaden begrenzt.
6.3 Eine weitergehende Haftung des Dienstleisters ist ausgeschlossen.
6.4 Der Kunde haftet für Schäden, die durch fehlerhafte oder unvollständige Informationen sowie durch Verstöße gegen diese AGB entstehen.
7.1 Der Dienstleister gewährleistet, dass seine Leistungen den vereinbarten Spezifikationen entsprechen und frei von Mängeln sind.
7.2 Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme der Leistung (gilt nicht für Verbraucher, für diese gelten die gesetzlichen Fristen).
7.3 Die Gewährleistung entfällt, wenn Mängel durch unsachgemäße Nutzung, eigenmächtige Änderungen oder Eingriffe des Kunden oder Dritter verursacht werden.
8.1 Der Dienstleister verpflichtet sich, sämtliche im Rahmen der Zusammenarbeit erhaltenen Informationen vertraulich zu behandeln und ausschließlich zur Vertragserfüllung zu nutzen.
8.2 Diese Verpflichtung bleibt auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses bestehen.
9.1 Alle Urheberrechte und sonstigen Schutzrechte an im Rahmen der Leistungserbringung erstellten Materialien (Software, Quellcode, Designs, Dokumentationen, etc.) verbleiben beim Dienstleister, sofern nicht ausdrücklich schriftlich etwas anderes vereinbart ist.
9.2 Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares und zeitlich begrenztes Nutzungsrecht, die erstellten Materialien für den vertraglich vereinbarten Zweck zu verwenden.
9.3 Eine Weitergabe, Vervielfältigung oder kommerzielle Nutzung außerhalb des Vertragszwecks bedarf der schriftlichen Zustimmung des Dienstleisters.
10.1 Verbraucher im Sinne des § 13 BGB haben ein gesetzliches Widerrufsrecht von 14 Tagen ab Vertragsschluss.
10.2 Der Widerruf muss schriftlich (z. B. per Brief oder E-Mail) erklärt werden.
10.3 Das Widerrufsrecht erlischt, wenn der Dienstleister mit ausdrücklicher Zustimmung des Kunden vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistungserbringung beginnt und diese vollständig erbracht wird.
11.1 Die Vertragsdauer ergibt sich aus der individuellen Vereinbarung.
11.2 Ordentliche Kündigungen sind nur möglich, wenn dies ausdrücklich vereinbart ist.
11.3 Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.
12.1 Änderungen oder Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Schriftform.
12.2 Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
12.3 Erfüllungsort und Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist der Sitz des Dienstleisters, sofern der Kunde Unternehmer ist.
12.4 Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
📌 Stand: 04.01.2026